„Telefonie muss heute nicht mehr kompliziert sein

– sie muss einfach funktionieren und mit dem Unternehmen mitwachsen.“ So beschreibt die Chaperon GmbH ihren Ansatz für moderne Unternehmenskommunikation. Aus langjähriger Erfahrung mit komplexen IT- und Telefonieumgebungen setzt Chaperon auf flexible Cloud- und SIP-Lösungen mit peoplefone.

Mehrwert Partnerschaft - 06.02.2026
von Jörg Hummer

Durch die Kombination von Microsoft Teams Operator Connect und klassischer Telefonanlage entstehen übersichtliche, kosteneffiziente Konzepte, die unterschiedliche Nutzerbedürfnisse abdecken und Unternehmen langfristig entlasten.

Chaperon GmbH

Die Chaperon GmbH ist ein junges Beratungs- und IT-Unternehmen, das Unternehmen dabei unterstützt, IT nicht nur zu planen, sondern konsequent umzusetzen. Mit einem klaren Blick für Prozesse, Kosten und Innovation verbindet Chaperon strategische Beratung, IT-Services und Schulungen zu Lösungen, die im Alltag funktionieren und Unternehmen nachhaltig voranbringen.


Interview mit: Lucas Bischoff, Chaperon GmbH

Sie sind heute sowohl Kunde als auch Partner von peoplefone. Wie ist diese doppelte Rolle entstanden?

Ich kenne peoplefone bereits seit mehreren Jahren. In meinem früheren Unternehmen war ich als IT-Leiter für einen Verbund von Hochschulen verantwortlich. Dort standen wir vor der Herausforderung, eine sehr heterogene Telefonielandschaft zu betreuen: unterschiedliche Abteilungen mit stark variierenden Telefoniebedürfnissen, zahlreiche Lizenzen und mehrere bestehende Verträge.

Gemeinsam mit peoplefone haben wir damals eine flexible und zugleich übersichtliche Lösung aufgebaut. Mithilfe von Operator Connect und einer bestehendenTelefonanlage konnten wir genau auf diese unterschiedlichen Anforderungen eingehen – von Vieltelefonierer:innen bis hin zu Nutzer:innen, die nur gelegentlich telefonieren. Für das Unternehmen bedeutete das eine kosteneffiziente, gut wartbare und transparente Lösung.

Diese Erfahrung war für mich prägend. Deshalb war für mich schnell klar, dass ich in meinem eigenen Unternehmen ebenfalls mit peoplefone arbeiten möchte – nicht nur als Kunde, sondern auch als Partner, um diese Flexibilität und Einfachheit künftig auch meinen eigenen Kund:innen anbieten zu können.

Vor welchen telefoniespezifischen Herausforderungen standen Sie damals im Hochschulumfeld?

Das Umfeld war äußerst komplex. In dem Hochschulverbund gab es sehr unterschiedliche Nutzergruppen mit jeweils eigenen Anforderungen an die Telefonie. Einige Abteilungen führten täglich eine hohe Anzahl an Gesprächen, andere wiederum nutzten Telefonie nur sporadisch. Gleichzeitig existierten zahlreiche Lizenzen, unterschiedliche Verträge und historisch gewachsene Strukturen.

Diese Vielfalt machte es schwierig, eine einheitliche und zugleich wirtschaftliche Lösung zu betreiben. Ziel war es daher, die Komplexität zu reduzieren, ohne dabei an Flexibilität zu verlieren. Die Telefonielösung musste skalierbar sein, unterschiedliche Nutzungsprofile abbilden können und für die IT-Abteilung übersichtlich administrierbar bleiben.

Wie sah die Lösung aus, die Sie gemeinsam umgesetzt haben?

Uns war wichtig, keine starre Einheitslösung einzuführen, sondern eine Telefonie, die sich an die tatsächlichen Bedürfnisse der Nutzer:innen anpasst. Gemeinsam mit peoplefone haben wir daher eine Kombination aus Microsoft Teams Operator Connect und der bestehendenTelefonanlage umgesetzt.

Diese Kombination ermöglichte es, unterschiedliche Nutzerprofile sauber abzubilden. Mitarbeitende mit hohem Gesprächsaufkommen konnten weiterhin klassisch über die Telefonanlage arbeiten, während andere direkt über Microsoft Teams telefonierten. Bestehende Strukturen mussten nicht komplett ersetzt werden, sondern ließen sich sinnvoll integrieren.

Für das Unternehmen brachte diese Lösung vor allem Übersicht, geringere Kosten und deutlich weniger Komplexität in der Verwaltung. Gleichzeitig blieb die Telefonie flexibel und zukunftsfähig – ein entscheidender Faktor in einem dynamischen Umfeld wie dem Hochschulbereich.

Warum war für Sie klar, dass Sie auch in Ihrem eigenen Unternehmen mit peoplefone arbeiten möchten – und zwar nicht nur als Kunde, sondern als Partner?

Die Zusammenarbeit im Hochschulumfeld hat mir sehr deutlich gezeigt, wie viel einfacher und klar strukturierter Telefonie sein kann, wenn Technik, Provider und Konzept gut zusammenspielen. Besonders überzeugt hat mich dabei die Flexibilität der Lösungen und die Möglichkeit, sehr unterschiedliche Anforderungen in einem System abzubilden.

Als ich mein eigenes Unternehmen gegründet habe, war für mich schnell klar, dass ich genau diese Art von Lösungen auch meinen Kund:innen anbieten möchte. Nicht als starres Produkt, sondern als flexibel kombinierbares Konzept, das sich an die jeweilige Organisation anpasst. Die Zusammenarbeit mit peoplefone hat sich dabei ganz natürlich ergeben – aus Vertrauen, aus guter Erfahrung und aus der Überzeugung, dass ich meinen Kund:innen damit eine zukunftssichere und übersichtliche Lösung anbieten kann.

Sie unterstützen viele Unternehmen im Bereich SIP- und Cloud-Telefonie. Wo stehen KMU aus Ihrer Sicht aktuell?

Gerade im KMU-Umfeld ist Telefonie über Microsoft Teams noch längst nicht flächendeckend angekommen. Während es im Konzernumfeld bereits Standard ist, nutzen viele kleinere und mittlere Unternehmen Teams zwar täglich für Chats und Meetings, bringen es aber nicht mit Telefonie in Verbindung.

Oft ist gar nicht bekannt, dass Telefonie eine integrierte Basisfunktion von Microsoft Teams ist, die mit vergleichsweise wenig Aufwand aktiviert werden kann. Genau hier setzen wir an: Gemeinsam mit Lösungen von peoplefone zeigen wir auf, wie einfach sich bestehende Telefonanlagen mit Microsoft Teams kombinieren lassen – auch bei komplexeren Anforderungen. So entsteht Schritt für Schritt ein modernes, flexibles Telefoniekonzept, ohne alles auf einmal umstellen zu müssen.

Welche Bedenken begegnen Ihnen in Gesprächen mit Unternehmen am häufigsten?

Ein großes Thema ist nach wie vor die Angst vor Veränderung. Viele Unternehmen befürchten aufwendige, kostspielige Umstellungen oder einen Kontrollverlust, sobald Telefonie in die Cloud verlagert wird. Hinzu kommt oft ein generelles Misstrauen gegenüber Cloud-Lösungen, insbesondere wenn es um kritische Kommunikationssysteme geht.

Gleichzeitig zeigt sich in der Praxis, dass viele dieser Unternehmen bereits intensiv mit Cloud-Diensten arbeiten – etwa mit Microsoft 365. Telefonie ist dann häufig der letzte Baustein, der noch nicht migriert wurde. Genau hier versuche ich anzusetzen und zu motivieren, diesen Schritt konsequent zu Ende zu denken. Ein homogenes System ist nicht nur einfacher zu warten, sondern auch deutlich übersichtlicher und langfristig wirtschaftlicher.

Wie reagieren Mitarbeitende auf die Umstellung auf moderne Telefonielösungen?

Die Rückmeldungen sind sehr positiv. Für viele Mitarbeitende ist es eine große Erleichterung, nicht mehr mit mehreren Endgeräten oder zusätzlichen Clients arbeiten zu müssen. Telefonie, Meetings und Zusammenarbeit finden in einer Oberfläche statt – das vereinfacht den Arbeitsalltag spürbar.

Gerade im Homeoffice oder bei mobilem Arbeiten wird diese Form der Telefonie sehr gut angenommen. Mitarbeitende sind unabhängig vom Standort erreichbar und können flexibel arbeiten, ohne technische Hürden. Das steigert nicht nur die Akzeptanz, sondern auch die Effizienz im täglichen Arbeiten.

Was schätzen Sie besonders an der Zusammenarbeit mit peoplefone?

Was für mich von Anfang an besonders war, ist, dass ich ernst genommen wurde – unabhängig von Umsatz oder Projektgröße. Bei vielen Anbietern muss man sich diese Aufmerksamkeit erst „erarbeiten“. Bei peoplefone war das anders: Ich wurde von Beginn an auf Augenhöhe wahrgenommen.

Die Zusammenarbeit ist sehr direkt, schnell und unkompliziert. Die Ansprechpartner:innen sind proaktiv, reagieren rasch und denken lösungsorientiert mit. Dazu kommen ausgereifte Portale, über die man vieles selbst steuern kann. Mitarbeitende lassen sich schnell und einfach onboarden. Das gibt mir als Partner viel Freiheit und Effizienz in der täglichen Arbeit.

Welche Vorteile sehen Sie langfristig in der Zusammenarbeit mit peoplefone – insbesondere für Unternehmen mit mehreren Standorten oder Projekten im DACH-Raum?

Gerade für Unternehmen, die Projekte oder Standorte im DACH-Raum betreuen, ist peoplefone ein großer Vorteil. Man erhält alles aus einer Hand und betrachtet die Telefonie als Gesamtprojekt, nicht als Sammlung einzelner Insellösungen. Die Abstimmung zwischen Ländern funktioniert sehr gut und ist klar koordiniert.

Für meine Kund:innen bedeutet das vor allem Übersicht und Zukunftssicherheit. Statt vieler unterschiedlicher Verträge, Anbieter und Modelle gibt es einen Provider und ein stimmiges Gesamtkonzept. Das schafft maximale Flexibilität für zukünftige Anforderungen und reduziert gleichzeitig Komplexität im laufenden Betrieb. Für mich ist genau das der entscheidende Mehrwert.

06.02.2026, von Jörg Hummer