Wie Daniel Passera Teamgeist, mentale Stärke und Kundenvertrauen zu seinem Erfolgsrezept gemacht hat.

„Wir haben es nie geschafft, sie zu schlagen.“
Mit dieser Aussage bezieht sich Daniel Passera nicht auf seine erste Karriere als professioneller Fussballtorhüter, sondern auf seine Vergangenheit bei einem Telekommunikationsriesen. Wann immer sein damaliges Unternehmen in Projekten gegen peoplefone antrat, ging peoplefone als Sieger hervor. Das weckte seine Neugier so sehr, dass er vor sechs Jahren selbst zum VoIP-Pionier wechselte. Heute ist er dort als Senior Partner Manager tätig.
Vor Ihrer Karriere in der Telekommunikationsbranche waren Sie professioneller Fussballtorhüter. Erzählen Sie uns mehr darüber.
Ich begann im Alter von sechs Jahren beim Vevey Sport mit dem Fussball. Zehn Jahre später wurde ich bei einem Turnier in Italien vom FC Lugano entdeckt, wo ich als Ersatztorhüter im Profiteam spielte. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir die Nominierung für das Champions-League-Qualifikationsspiel gegen Schachtar Donezk im Jahr 2001. Parallel dazu absolvierte ich eine kaufmännische Ausbildung und schloss diese erfolgreich ab.
2007 kehrte ich in die Westschweiz zurück und beendete meine aktive Karriere im Alter von 33 Jahren in der 1. Liga. Anschliessend begann ich als Torhütertrainer zu arbeiten. Auch heute bilde ich noch junge Torhüter im Verein meines Sohnes aus.
2020 wurden Sie Partner Manager bei peoplefone, 2024 dann Senior Partner Manager. Wie kam es zu dieser Entwicklung?
Nach dem Weggang meines Vorgängers im Jahr 2023 war ich plötzlich allein für den Vertrieb in der Romandie verantwortlich. Diese Situation besteht bis heute. In diesem Kontext wurde mir die Rolle des Senior Partner Managers übertragen, als Anerkennung für meine Selbstständigkeit und meine langjährige Erfahrung im Markt.
Was mir besonders gefällt, ist genau diese Unabhängigkeit: Ich kann mein Gebiet frei gestalten und trage gleichzeitig die Verantwortung für vertrauensvolle und langfristige Kundenbeziehungen.
Welche Parallelen sehen Sie zwischen Ihrer sportlichen Laufbahn und Ihrer heutigen Tätigkeit?
Davon gibt es viele. Der Fussball hat mir Teamgeist, Führungsqualitäten und den Umgang mit Druck vermittelt – Eigenschaften, die bei ehemaligen Spitzensportlern manchmal unterschätzt werden.
Als Torhüter braucht man vor allem mentale Stärke und Durchhaltevermögen. Man muss schwierige Phasen aushalten und geduldig bleiben. Das gilt ebenso für das Berufsleben, in dem es ebenfalls anspruchsvolle Zeiten gibt.
Aus dieser Zeit habe ich eine hohe Stressresistenz mitgenommen. Zusammen mit meinen persönlichen Werten ist sie einer der Gründe, warum viele Kunden mir ihr Vertrauen schenken und immer wieder auf mich zukommen – teilweise sogar nach mehreren Jahren.
Welche Unterschiede sehen Sie zwischen dem Sport und dem Vertrieb?
Im Sport verfolgt die gesamte Mannschaft ein gemeinsames Ziel. Zudem erlebt man eine ständige Spannung und Dynamik.
In der Geschäftswelt sind die Profile vielfältiger und die Interessen nicht immer vollständig aufeinander abgestimmt. Dennoch gibt es auch im Vertrieb diesen besonderen Nervenkitzel, selbst wenn die Budgets, Bedürfnisse und Herausforderungen der Kunden sehr unterschiedlich sind.
Was war Ihre grösste Herausforderung und was erfüllt Sie heute in Ihrer Rolle?
Die grösste Herausforderung war sicherlich, mit meiner sportlichen Karriere abzuschliessen. Ich blicke mit vielen schönen Erinnerungen darauf zurück, bewege mich heute aber in einer völlig anderen Welt, die Anpassungsfähigkeit und Disziplin erfordert, ohne jemals etwas aufzuzwingen.
Heute fühle ich mich im Vertrieb sehr wohl. Der direkte Kontakt mit Menschen bedeutet mir viel, und genau das passt wahrscheinlich am besten zu meiner Persönlichkeit.
„Der Fussball hat mir Teamgeist, Führungsqualitäten und den Umgang mit Druck vermittelt.“
Daniel Passera, Senior Partner Manager, peoplefone
Wenn Sie Daniel Passera und sein Team kennenlernen und mehr über peoplefone erfahren möchten, besuchen Sie uns am Swiss IT Forum in Genf vom 30. September bis 1. Oktober.
Quelle: Interview geführt mit dem ICTjournal und erschienen in der Ausgabe 06/2026.
18.09.2026, von Alexia Zufferey