Aventin

Weshalb hat das Altersheim Aventin auf die Telefonielösung von peoplefone gewechselt? 

Unsere vorherige Telefonanlage war so alt, dass es keine Ersatzteile mehr dafür gab. Der Hersteller konnte uns folglich kein Garantieversprechen mehr geben, weshalb wir uns auf die Suche nach einer neuen Lösung machen mussten. Wir evaluierten über längere Zeit verschiedene Möglichkeiten, darunter das Angebot der Firma Bouygues mit dem Provider peoplefone. Dieses war preislich absolut eine Alternative, aber ich war am Anfang sehr skeptisch gegenüber einer Software-Lösung. Mir sind Drähte, Kabel und Kisten lieber (lacht). Mit unserer alten, analogen Anlage hatten wir nie einen Ausfall, obwohl rund 400 Rufnummern darüber liefen. Zudem hatte ich schon öfter gehört, dass die Sprachqualität bei VoIP nicht gut sei. peoplefone und Bouygues versicherten uns, dass diese Bedenken unbegründet seien und die VoIP-Lösung genauso stabil und qualitativ hochstehend funktionieren würde. 

Wurde dieses Versprechen gehalten? 

Ja, es hat sich alles bewahrheitet: Die neue Anlage funktioniert einwandfrei und wir sind alle sehr zufrieden damit. Auch meine persönlichen Zweifel haben sich aufgelöst. Zusätzlich schätzen wir den grossen Spielraum, den uns die Lösung bietet. Wenn wir in Zukunft weitere Features benötigen, lassen sich diese einfach integrieren und implementieren. 

Hatten Sie spezielle Anforderungen an die Telefonanlage? 

Ein stabiler Betrieb ist für uns absolut zentral: Unsere Telefone und unser Alarmsystem müssen rund um die Uhr funktionieren, damit wir bei Notfällen sofort reagieren können. Das ganze System ist komplex. Einerseits funktionieren die Telefone im Altersheim weiterhin analog, da wir diese erst vor einigen Jahren komplett neu aufgesetzt haben. Andererseits musste die neue Telefonanlage über eine eigens entwickelte Schnittstelle mit dem bestehenden Alarmserver verbunden werden. Das war uns wichtig, denn so wissen wir bei einem Ausfall der Telefonanlage automatisch, dass auch die Alarme nicht funktionieren. Früher konnten wir bei einem Software-Ausfall nur mit Testalarmen überprüfen, ob das Alarmsystem ebenfalls von der Störung betroffen war. Das neue System bietet uns also auch mehr Sicherheit. 

Gibt es weitere nennenswerte Vorteile? 

Ein grosser Vorteil ist der automatische Rückruf, wenn ein Notruf eingeht. Löst ein Bewohner oder eine Bewohnerin einen Alarm aus, können unsere Mitarbeitenden heute mit nur zwei Klicks automatisch in die jeweils richtige Wohnung zurückrufen. In der Vergangenheit mussten sie manuell einen Code eingeben – das dauerte länger und war fehleranfälliger. Auf unseren Wunsch hin hat die Firma Bouygues diese Spezialfunktion gemeinsam mit dem Hersteller der Telefonanlage entwickelt. 

Wie ist der Wechsel auf die neue Anlage abgelaufen? 

Die eigentliche Umstellung dauerte nur einen Tag und hat wunderbar funktioniert. Aus Sicherheitsgründen liessen wir die beiden Systeme einen Tag lang parallel laufen und schalteten dann sämtliche Alarme auf die neue Anlage um. Die kurzzeitigen Unterbrüche, die bei einem solchen Wechsel völlig normal sind, sind nicht aufgefallen. 

Und wie würden sie die Zusammenarbeit mit peoplefone und Bouygues E&S InTec beschreiben? 

Die war sehr gut und hat Spass gemacht. Das war eine dynamische, junge Truppe, die da am Werk war. Alle wussten, was sie tun und haben sich bis zuletzt ins Zeug gelegt, um die für uns passenden Lösungen zu finden. 

Interview mit Peter Nösel, Leiter Technik und Sicherheit

installiert durch Bouygues E&S InTec Schweiz AG Kloten